Ephesus Community: Geschichte

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Wer sind wir?

Unsere Gemeinschaft wurde am 15. August 1998, dem Fest Maria Himmelfahrt, gegründet. Die Inspiration dazu lieferte die Urgemeinde von Ephesus. Auf Vorschlag des damaligen Erzbischofs von Izmir, Msgr. Giuseppe Bernardini, und des Berliner Dompropstes Otto Riedel entstand so ein Ort des marianischen Geistes und der Gastfreundschaft.

1998 - Die Gründung

Inspiriert von Ephesus, wuchs die Gemeinschaft aus dem Wunsch nach Einheit und geistlicher Verbundenheit.

2004 - Das Gebet wird zur Mission

Aus der Überzeugung, dass „nur die Liebe Spaltungen jeder Art überwindet“, formierte sich die Gebetsgemeinschaft Ephesus. Ihre Mitglieder beten täglich für die Sorgen und Anliegen der Kirche in der Türkei.

2006: Die tatkräftige Unterstützung

Um die Pläne und Aufgaben auch materiell zu unterstützen, wurde am 15. August 2006 im Wallfahrtsort Altötting der Ephesus Förderverein e.V. ins Leben gerufen. Er bildet das finanzielle und organisatorische Fundament unserer Arbeit.


Gründungsurkunde der Gemeinschaft Ephesus in Selcuk-Sirince Türkei

Am Hochfest Maria Himmelfahrt, dem 15. August 1998, wurde hiermit die Gemeinschaft Ephesus in Selcuk-Sirince,Türkei gegründet.

Die Mitglieder der Gemeinschaft verpflichten sich, die besondere Botschaft des Gnadenortes Meryem Ana Evi (Haus der Mutter Maria) zu leben bzw. zu unterstützen. In Meryem Ana Evi, im Haus der Gottesmutter Maria oberhalb Ephesus, haben Maria und der Apostel und Evangelist Johannes nach alter christlicher Tradition mit dem erhöhten Herrn gelebt.

Meryem Ana Evi ist der einzige Gnadenort von historischer Bedeutung, an dem Christen aus aller Welt und Muslime friedlich nebeneinander beten. Zum Kennenlernen des besonderen Charismas von Meryem Ana Evi und zum Einüben des Lebens im Geist der Gottesmutter und des Hl. Johannes, erwirbt die Gemeinschaft das Haus Ephesus in räumlicher Nachbarschaft zum Gnadenort.

Das Haus soll so geführt werden, als wäre Maria selbst die Mutter des Hauses. Wer zu Besuch kommt, soll sich hier zuhause fühlen. Das Haus Ephesus steht vor allem für Christen offen, die sich zum gemeinsamen Gebet versammeln oder sich für Tage der Ruhe, Unterweisung und Einkehr einfinden. Wichtig ist die Gastfreundschaft zu allen Menschen, besonders den Menschen aus der Nachbarschaft und für Suchende.

Begegnungen zwischen Christen und Muslimen tragen zum gegenseitigen Verstehen bei. Die Lebensgemeinschaft der Gottesmutter und des Hl. Johannes ist – als ein Vorbild christlichen Lebens – nicht an die Stadt Selcuk/Ephesus gebunden. Das Heiligtum Meryem Ana Evi als Gnadenort für Christen und Muslime ist ein Anruf und eine Botschaft: „Friedlich nebeneinander beten ist ein guter Weg; es ist ein Weg, der zum Frieden führt.“

In diesem Sinn kann das Haus Ephesus in vielen Pfarrgemeinden anderer Länder – der Türkei, Deutschlands oder anderswo, Nachahmer finden. Durch Gebet, Opfer und durch Mitarbeit tragen die Mitglieder das Anliegen der Gemeinschaft Ephesus im Alltag ihres christlichen Lebens mit.

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