Das Haus Mariens

Johannes mit Maria Colo blue
Meryem Ana Evi

Nach alter Tradition lebten Maria und Johannes – nach ihrer Zeit in Jerusalem – einige
Jahre in Ephesus. Angeregt und geführt von Visionen der Seligen Anna Katharina Emmerich*, wurde das „Haus Mariens“ in Ephesus vor mehr als 130 Jahren wiedergefunden, im Lauf der Zeit renoviert und nach dem Zweiten Weltkrieg tagsüber als Museum bzw. abends ab 18.00 Uhr als Gottesdienstraum zugänglich gemacht.
Jedes Jahr kommen weit über eine Million Pilger zu diesem Heiligtum der Mutter Gottes.
Es wird sowohl von Christen als auch von Muslimen besucht.

Entdeckt wurde es Ende des 19. Jahrhunderts von einem Forschungsteam aus Ordensleuten und Laien, stark unterstützt und inspiriert von Schwester Marie de Mandat-
Grancey, einer französischen Nonne.

Sie stützten sich dabei auf Hinweise der deutschen Mystikerin Anna Katharina Emmerich.

Diese hatte beschrieben, wo das Haus stand:
„Maria wohnte nicht genau in Ephesus, sondern in einem Nachbardorf auf einem Berghügel, auf dessen Gipfel sich ein unregelmäßiges Plateau befindet (das ist etwa eine halbe Stunde von Ephesus entfernt).

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