Johannes wurde am Ostermorgen zusammen mit Petrus einer der ersten Augenzeugen der Auferstehung und der Wahrheit des ewigen Lebens. Er war Zeuge der Liebe Gottes, die in die tiefste Nacht ging, um sie schließlich mit seinem Licht zu vertreiben, Zeuge einer Liebe, die jede versteinerte Verschlossenheit aufbrach und überwand. Er wurde zum Zeugen für den immerwährenden Sieg Jesu über den ewigen Tod. Die Tücher im Grab lehrten ihn, dass sich alles, was undurchschaubar und verschleiert ist, umso klarer enthüllen und offenbaren wird, je tiefer ein Mensch sich dem gekreuzigten und auferstandenen Herrn nähert und öffnet.