Die Apokalypse
Johannes erkennt in Maria die Mutter der Kirche
Die Offenbarung des Johannes oder die Apokalypse (ἀποκά-λυψις apokalypsis „Enthüllung“) ist das letzte Buch des Neuen Testaments. Es ist darin das einzige vollständige prophetische Buch.
Die Offenbarung diente einerseits als Trost- und Hoffnungsschrift für unterdrückte Christen während der Christenverfolgungen im Römischen Reich, andererseits auch als klarer Aufruf zur Bekehrung.
Der Verfasser Johannes leiht dem erhöhten Christus seine Stimme und richtet sich zunächst in den sog. Sieben Sendschreiben an die sieben Gemeinden in Kleinasien, im östlichen Hinterland von Ephesus.
Diese wurden vom Apostel Paulus theologisch geprägt und litten nun unter Verfolgung
oder zumindest unter starken Einschränkungen.
Die genannten Gemeinden sind:
- Ephesus,
- Smyrna
- Pergamon
- Thyatira
- Sardes
- Philadelphia
- Laodizea
Diesen Sendschreiben folgen die prophetischen Visionen.
Das Buch wird mit einem Nachwort abgeschlossen.