Flucht und Vertreibung ließen die Heidenchristen abwandern nach Joppe und Samaria, nach Zypern und Antiochien. Ganz besonders viele flohen nach Damaskus. Da aber dort eine der größten Judenansiedlungen bestand, fühlte man sich auch dort bedrängt. Man rief Saulus zu Hilfe! Der erbitterte Christenjäger machte sich von Jerusalem aus, durch das Damaskustor, am Stephanusgrab vobei, auf den WWeg. Sechs Tage und sechs Nachte allein unterwegs, niemand zum Reden, nur Zeit zum Nachdenken über den Messias und die jüdische Sicht des großen Kämpfers für das Reich Gottes. Ein Messias am Kreuz hatte in all den Gedanken überhaupt keinen Platz. Das feuert seinen Verfolgungseifer nochmal an. Saul ahnte aber nicht, dass ihn auf diesem Weg schon der verfolgt, der stärker sein wird als sein Hass.