Vom Saulus zum Paulus - die große Wende

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Die Gnade Gottes besiegt Wut und Hass

Saulus war das Licht des Glaubens an Christus aufgegangen. Was er in diesen wenigen Augenblicken erlebte, ließ ihm keinen Raum mehr für Zweifel. Es war eindeutig: Er hatte den Auferstandenen geschaut und mit ihm gesprochen. Der „alte“ Saulus war gefallen. Jetzt erstand er in ein neues Leben im Durchdrungensein von der unfassbar verzeihenden Liebe Christi. Dass Christus zu ihm, der „Fehlgeburt“, gekommen ist, dass er seinem erbittertsten Feind erschien, das war zu viel für ein paar Augenblicke. Dass Christus ihn vom Mutterschoß an geliebt und sich auch für ihn hingeben hat am Kreuz, das überwältigt den Saulus, der als Paulus diese Liebe zum Kern und Stern seiner Verkündigung machen wird. Saulus war nicht in Jerusalem gewesen, als Christus gekreuzigt wurde und auferstand. Er hatte Ostern nicht in Jerusalem erlebt, sondern jetzt, vor den Toren von Damaskus, weil die Liebe Gottes es wollte. Saulus erlebte einen wundersamen „Zweikampf“ mit dem Auferstandenen, das Geschöpf mit seinem Schöpfer. Es war der Kampf, in dem die Gnade Gottes siegte.

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