Paulus und Apollos

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Philosoph und Rhetoriker

Paulus lernte in Ephesus Apollos kennen. Dieser war ein interessanter Verkünder des Evangeliums, der aber nur die Johannes-Taufe empfangen hatte.

Dennoch spielt er unter den Christen in Ephesus eine bedeutende Rolle und wird in der Urkirche gerne wegen seiner so schwungvollen Redekunst und seiner allegorischen (altgriechisch für, Anders-sagen‘) Schriftauslegung gehört. Diese besondere, bis dahin eher unbekannte Fähigkeit machte Apollos auch zu einem starken und sehr überzeugenden Verteidiger der christlichen Wahrheit. Was ihm aber fehlte, war die mystische Tiefe des Glaubens. Sühnetod, Auferstehung und Geistsendung waren eher nicht seine Gedanken- und Redewelt. Dafür aber umso mehr die „Anbetung Gottes in Geist und Wahrheit“.

Lukas über Apollos

„Er war unterwiesen im Weg des Herrn. Er sprach mit glühendem Geist und trug die Lehre von Jesus genau vor; doch kannte er nur die Taufe des Johannes. Er begann, mit Freimut in der Synagoge zu sprechen.

Priscilla und Aquila hörten ihn, nahmen ihn zu sich und legten ihm den Weg Gottes noch genauer dar.“

Apg 18, 24-26

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