Doch während der Abstimmung im Sanhedrin packen anwesende Juden den Stephanus, schleifen ihn hinaus zum Damaskustor und steinigen ihn dort, während Saulus als einziger Schriftgelehrter das blutige Geschehen überwacht.
Stephanus blickt mit offenen Armen zum Himmel und betet:
„Herr nimm meinen Geist auf!“ Und mit Blick auf Saulus fährt er fort: „Herr, rechne es ihnen nicht als Sünde an!“
Saulus hat diesen Tag nie mehr vergessen. Immer wieder taucht diese Szene in seinen Erinnerungen auf (vgl. Apg 22,20; 26,10; Gal 1,23; 1 Kor 15,9). –
Als Paulus wird er bekennen: „Ich bin nicht wert, Apostel zu heißen, weil ich die Kirche verfolgt habe!“